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Nur vier Zentimeter Spiel: Brückeneinhub als Meilenstein bei WERMA

Vier Zentimeter. Mehr Platz blieb beim Einheben der neuen Verbindungsbrücke zwischen Bestandsgebäude und Neubau nicht.

Auf der Baustelle bei WERMA in Rietheim-Weilheim stand in dieser Woche einer der anspruchsvollsten Manöver auf dem Programm. Eine insgesamt über 20 Meter lange und 21,48 Tonnen schwere Stahlbrücke musste millimetergenau zwischen Neubau und Bestand positioniert werden. Bei leichtem Regen und zeitweise starkem Wind.

Die Wetterbedingungen verlangten dem Montageteam einiges ab. Während des Einhubs musste der Kran zwischenzeitlich pausieren, bis sich der Wind legte und die Brücke sicher weiter bewegt werden konnte. Erst dann konnte das tonnenschwere Stahlbauwerk Zentimeter für Zentimeter an seinen endgültigen Platz gebracht werden.

Mit der erfolgreichen Montage ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Die Brücke verbindet künftig den Neubau für Produktion und Logistik mit dem bestehenden Gebäude und schafft einen wettergeschützten Übergang zwischen beiden Bereichen. Gleichzeitig wachsen Bestand und Erweiterung erstmals zu einem funktionalen Ganzen zusammen.

Auch der Neubau selbst nimmt zunehmend Gestalt an. Die Decke über dem Shuttle- und Verladebereich ist inzwischen betoniert und lässt die Dimensionen des Gebäudes deutlich erkennen. Was vor einem Jahr mit dem Spatenstich begann, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einer zukunftsweisenden Erweiterung des WERMA-Standorts.

Als nächster großer Meilenstein steht nun das Richtfest im September 2026 bevor.

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