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Was macht ein Architekt eigentlich?

Eine Frage, die sich viele stellen, wenn sie an Architektur denken: Schöne Gebäude entwerfen, klar. Aber was passiert eigentlich dazwischen: Von der ersten Idee bis zum fertigen Bau? Ein Blick hinter die Kulissen unseres Büros gibt Antworten, und wer könnte das besser zeigen als Tereza, die genau diese Frage in den letzten sechs Wochen bei uns im Vorpraktikum beantwortet bekommen hat.

Der Beruf des Architekten beginnt weit vor dem ersten Strich auf dem Papier. Es geht um das Verstehen von Bedürfnissen: Was braucht ein Bauherr, welche Funktion soll ein Gebäude erfüllen, welche Rahmenbedingungen gibt der Ort vor? Bei uns als Architekturbüro für Industriebau wird diese Frage nochmal spannender. Denn hier geht es nicht nur um Funktion und Ästhetik, sondern vor allem um die Menschen, die an diesen Orten arbeiten – oft mehr als acht Stunden am Tag. Wie gestaltet man Arbeitsplätze, die Produktivität und Wohlbefinden gleichermaßen fördern? Wie kann Architektur Markenidentität sichtbar machen und nach außen wie innen transportieren? Genau diese Fragen begleiten unsere Entwürfe und genau das durfte auch Tereza in ihrem Praktikum hautnah miterleben. Sie hat an eigenen Entwurfsideen mitgearbeitet und so verstanden, wie aus einer vagen Vorstellung nach und nach ein Konzept entsteht, das weit mehr leisten muss als nur gut auszusehen.

Doch Architektur ist weit mehr als Kreativität und gute Ideen. Ein zentraler Teil der Arbeit findet am Bildschirm statt: mit CAD-Software wie Allplan werden Grundrisse gezeichnet, 3D-Modelle erstellt und immer wieder überarbeitet, bis Planung und Wirklichkeit zusammenpassen. Genau das hat Tereza in ihrem Praktikum gelernt und dabei gemerkt, wie viel technisches Verständnis hinter jedem fertigen Entwurf steckt.

Ein Architekturprojekt durchläuft dabei verschiedene Phasen, die sogenannten Leistungsphasen: von der ersten Idee über die Planung bis hin zur Ausführung auf der Baustelle. Diesen gesamten Weg konnte Tereza während ihres sechswöchigen Vorpraktikums nachvollziehen. Besonders eindrücklich waren für sie die Baustellenbesuche bei unseren Projekten Bentley und Goetze. Dort zu sehen, wie aus Plänen tatsächlich Wände, Räume und ganze Gebäude werden, die zugleich Arbeitsalltag und Marke prägen, ist ein Moment, den viele angehende Architektinnen und Architekten als prägend beschreiben.

Wie sieht der Arbeitsalltag als Architekt bei uns also konkret aus? Er ist vielseitiger, als man denkt: mal am Schreibtisch mit Plänen und Software, mal im Austausch mit dem Team, mal auf der Baustelle. Immer mit dem Anspruch, Räume zu schaffen, in denen Menschen gerne und gut arbeiten. Genau dieser Wechsel hat Tereza besonders gut gefallen. Sie hat erlebt, wie eng Architektinnen und Architekten im Team zusammenarbeiten, wie Ideen gemeinsam diskutiert und weiterentwickelt werden und wie wichtig genau dieser Austausch für ein gutes Ergebnis ist.

Wer selbst Architekt werden möchte, für den ist ein Vorpraktikum wie das von Tereza oft der erste Schritt. Der klassische Weg führt über ein Bachelorstudium der Architektur, häufig mit anschließendem Master, um später auch als Architekt oder Architektin registriert arbeiten zu können. Praktische Einblicke wie dieses helfen dabei, früh zu verstehen, ob der Beruf tatsächlich zu den eigenen Vorstellungen passt.

Für Tereza hat sich diese Frage längst beantwortet. Nach dem Abitur am Technischen Gymnasium mit Profil Gestaltung und Mediendesign wollte sie herausfinden, wie ein echtes Architekturbüro tickt und ist mit einer klaren Erkenntnis wieder gegangen: Architektur ist genau ihr Weg. Ihr nächstes Ziel steht fest: das Bachelorstudium Architektur.

Was macht ein Architekt also? Weit mehr, als man auf den ersten Blick vermutet und bei uns im Industriebau bedeutet das vor allem: Räume zu schaffen, die Menschen, Marke und Unternehmen gleichermaßen stärken. Genau das durfte Tereza in sechs intensiven Wochen bei uns erleben.

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