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Millimeterarbeit zwischen Bestand und Neubau

Mit dem Einhub der neuen Brücke erreicht die Baustelle bei Hermle in Gosheim einen weiteren wichtigen Meilenstein. Künftig verbindet die vollverglaste Brücke die bestehende Verwaltung mit dem Neubau und dem neuen Kundencenter. Und schafft damit nicht nur kürzere Wege, sondern auch eine direkte räumliche Verbindung zwischen unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens. Was später selbstverständlich wirken wird, ist das Ergebnis präziser Planung und exakter Abstimmung bis ins kleinste Detail.

Die besondere Herausforderung beim Einhub: Beide Gebäude liegen auf unterschiedlichen Höhen. Dadurch verläuft die Brücke nicht parallel zum Boden, sondern leicht geneigt zwischen Bestand und Neubau. Mit nur wenigen Zentimetern Spiel musste das Bauteil millimetergenau eingehängt werden. Auch die Aufhängungen und vorbereitenden Konstruktionen konnten erst im finalen Zusammenspiel exakt abgestimmt werden. Der eigentliche Einhub dauert dabei nur wenige Stunden. Die technische und planerische Vorbereitung dahinter hingegen deutlich länger.

Während die Brücke ihren Platz zwischen den Gebäuden findet, wird auch an vielen anderen Stellen sichtbar, wie die zukünftigen Arbeitswelten bei Hermle Gestalt annehmen. Die Maschinenhalle ist technisch bereits weit fortgeschritten, Verwaltungsbereiche und Aufenthaltszonen gewinnen zunehmend an Atmosphäre und räumlicher Qualität. Großzügige Verglasungen, direkte Blickbeziehungen zur Produktion und offene Übergänge zwischen Arbeits-, Aufenthalts- und Kommunikationsbereichen prägen schon jetzt den Charakter des neuen Gebäudes.

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